Arten des Jahres 2019

          Lurch des Jahres 2019. Der Bergmolch

Der Bergmolch besitzt eine Körpergröße von acht bis zwölf Zentimetern und eine intensiv gelborange bis rot gefärbte Bauchseite ohne Flecken. Während der Paarungszeit im Frühjahr besitzen die Männchen eine blaue Rückenfärbung. Die Flanken sind schwarz-weiß punktiert und zum Bauch hin von einem blauen Streifen begrenzt. Die Weibchen sind dunkelgrau-braun-grünlich marmoriert und zeigen eine etwas schwächere Zeichnung an den Flanken. Nach dem Ende der Laichzeit ab Mai verlassen die erwachsenen Tiere das Gewässer wieder und entwickeln allmählich eine schlichtere, unscheinbarere Landtracht. Diese zeichnet sich durch eine oberseits dunkle, fast schwarze, granulierte, stumpfe und wasserabweisende Haut aus. Der Bauch bleibt noch etwas orange, ist aber weniger farbintensiv als in der Wassertracht. Quelle Nabu.

      Wildtier des Jahres 2019. Das Reh

Das Reh ist ein klassischer Kulturfolger. Sein großer Vorteil ist seine Flexibilität. Ursprünglich besiedelte es dichte Wälder und dieser Lebensraum entspricht auch dem Körperbau. Das Reh hat einen schmalen Brustkorb und die Hinterläufe sind größer und kräftiger ausgebildet als die Vorderläufe. Durch diese Keilform kann es gut im hohen Gras oder im dichten Unterholz einschlüpfen und sich dort lautlos bewegen. Das Reh ist ein Kurzstreckenrenner, aber dafür anpassungsfähig. Quelle Nabu

Schmetterling des Jahres 2019  Der Schachbrettfalter

Der Schachbrettfalter ist auch für Laien recht gut von anderen Arten zu unterscheiden, vor allem natürlich am einzigartigen Flügelmuster, das ihm seinen Namen gegeben hat. Die Flügel sind auf der Oberseite schwarz oder dunkelbraun und weiß gefärbt und wirken wie ein Schachbrett. Die Flügelunterseite ist weniger kontrastreich und zeigt mehrere schwarzbraune und weiße Augenflecken. Das Schachbrett hat eine Spannweite von 40 bis 50 Millimetern, es gehört damit zu den mittelgroßen Tagfaltern. Quelle Nabu